Massageausbildung Erfahrungsbericht:
Patrick Busch

„Es ist unglaublich, was man mit seinen bloßen Händen erreichen kann“

Als Bachelor schloss Patrick Busch Anfang 2018 sein Studium des Wirtschaftsrechts ab. Doch statt sich für einen dazu passenden Beruf zu entscheiden, ließ er sich bei uns zum Massagetherapeuten für Wellness, Fitness und Gesundheitsprävention ausbilden. Viele Freunde und Familienmitglieder wunderten sich darüber und waren skeptisch. Doch der heute 24-Jährige aus Hemer im Sauerland ist sehr zufrieden. Denn ein einschneidendes Erlebnis sorgte dafür, dass für ihn plötzlich feststand, dass er als Masseur besser Erfüllung finden könnte.
Als Patrick Busch nach dem Abitur studierte, litt er unter starken Rückenbeschwerden – „durch das Sitzen und den Stress“, erzählt er und ergänzt: „Ich war bei vielen Ärzten und Physiotherapeuten – keiner konnte helfen.“ Dann stieß er in Ihmert, in nicht einmal zehn Kilometern Entfernung, auf einen anderen Masseur: „Schon nach ein, zwei Massagen waren meine Schmerzen beseitigt“, berichtet Patrick Busch, der seitdem nicht mehr viel auf Titel gibt. Er erläutert: „Ich war fasziniert, was man mit Massagen und seinen bloßen Händen erreichen kann. Ich habe gedacht, das muss ich lernen.“
Portrait von Patrick Busch lächelnd mit verschränkten Armen.

Der Weg zur Massagetherapeut-Ausbildung

Als er mit dem Masseur über die Idee sprach, erzählte dieser ihm, dass er sich in Köln zum Masseur ausbilden lassen könnte. Dort würde es eine gute Möglichkeit geben. Patrick Busch dachte: „Das hört sich gut an.“ Bei der Internetsuche nach einer geeigneten Massage-Ausbildung fand er die Massageschule Body & Soul. „Die Website war ansprechend und übersichtlich“, erinnert sich der Sauerländer und fügt schmunzelnd hinzu: „Später stellte sich dann durch Zufall heraus, dass der Masseur, bei dem ich in Behandlung war, vor knapp zehn Jahren auch dort eine Ausbildung absolviert hatte.“ Er war also auf einen ehemaligen Schüler der Massageschule BNS gestoßen – eine Begegnung, die erst der Anfang war.

Zunächst folgte ein Kennenlerngespräch mit Schulleiterin Yvonne Sandner-Jenkins – „was sehr sinnvoll ist“, wie Patrick Busch kommentiert. In diesem arbeiteten die beiden gemeinsam heraus, welche der angebotenen Ausbildungen für ihn am besten geeignet war. „Ich wollte in den Sportbereich, da eine Sportmassage auch mir geholfen hat“, berichtet Patrick Busch, der selber sportbegeistert ist und Krafttraining, Laufen sowie Walken zu seinen Hobbys zählt. So fiel die Wahl auf die Ausbildung zum Massagetherapeuten für Wellness, Fitness und Gesundheitsprävention, deren Bausteine individuell zusammengestellt werden können. In diesem Fall waren es der Massagekurs Bindegewebe-Anti-Cellulite, die Triggerpunkt-Massage, Aku-Kinesio-Taping, Jenkins Intensiv I und II, Theorie intensiv, die Sportmassage, die Balinesische Massage, die Wellness-Lymphdrainage, Gesichtsakupressur, die klassische Massage, die Lomi-Lomi-Massage, die Fußreflexzonenmassage, die Schröpfmassage und die Stuhlmassage. Die Zeit teilte sich der Sauerländer so ein, dass er die Ausbildung so schnell wie möglich absolvieren konnte.

Wagnis Selbstständigkeit

Im Sommer 2018 ging es los. Regelmäßig standen Reisen nach Köln auf dem Programm. „Die Dozenten haben alles sehr gründlich gezeigt, sodass wir es auch verstanden haben“, erinnert sich Patrick Busch. Besonders interessant für ihn war, „dass Leute aus jeder Altersklasse und jedem Bereich dabei waren“. Zu einigen habe er heute noch Kontakt. Während der Kurse habe er das Feedback erhalten, dass er über eine gute Grifftechnik verfüge und den Rat, sein Talent nicht für zu wenig Geld ausnutzen zu lassen. Dieser Tipp sowie die Tatsache, dass der Masseur, der ihn behandelte – Alessandro Casella – sich damals sofort selbstständig gemacht hatte, bestärkten den jungen Mann in dem Entschluss, das Wagnis Selbstständigkeit einzugehen, nachdem er im Oktober 2018 die Ausbildung zum Massagetherapeuten erfolgreich abgeschlossen und das Zertifikat erhalten hatte.

Zunächst behandelte er Familie, Freunde und Bekannte unentgeltlich, dann folgten die ersten Kunden. Dabei war Patrick Busch überwiegend als mobiler Masseur tätig, was bedeutete, dass er mit seinem Auto und einer Massagebank zu seinen Kunden meist nach Hause fuhr und sie dort behandelte. Zusätzlich arbeitete er in der Praxis von Alessandro Casella, der ihm Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte. „Die Reaktionen waren gut und die Kunden haben mich weiterempfohlen, sodass ich immer mehr Termine bekam“, sagt der 24-Jährige. Sein „Rezept“: „Ich führe nicht einzelne Massagen aus, sondern kombiniere verschiedene Massagen, um die Beschwerden meiner Kunden optimal zu behandeln.“

Ausbildung zum Heilpraktiker

Außerdem ist der junge Massagetherapeut anspruchsvoll gegenüber sich selbst. Damit er nicht nur an der Muskulatur arbeiten, sondern sein Angebotsspektrum erweitern kann, entschied er sich, zusätzlich eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu absolvieren. Dazu ermutigte ihn die Tatsache, dass seine ehemaligen Dozentinnen an der Massageschule Body & Soul, Syani Justina-Arres und Mariella Argay, ebenfalls Heilpraktikerinnen sind: „Ich dachte, das passt gut“, sagt er knapp. So begann er Anfang 2019 eine entsprechende Ausbildung. Um sich ganz darauf fokussieren zu können, stellte Patrick Busch seine Arbeit vorübergehend zurück. „Ich musste auch einigen Kunden absagen“, erklärt er die Konsequenz. Die Zwangspause aufgrund von Corona kam ihm daher „fast gelegen“. Danach hat er noch nicht wieder mit der Arbeit begonnen, um alles Neue im Rahmen seiner Heilpraktiker-Ausbildung bestmöglich verarbeiten zu können.

Dennoch ist die praktische Arbeit mit den Händen für ihn das Größte. Erklärend fügt er an: „Massagen werden häufig unterschätzt.“ Deshalb steht für ihn felsenfest, dass er nach seiner zusätzlichen Ausbildung umso intensiver mit Massagen durchstarten möchte. Dafür hat er bereits ehrgeizige Pläne. Zusammen mit Alessandro Casella möchte Patrick Busch ein gemeinsames Angebot aufbauen. „Früher war ich sein Kunde. Heute hat sich eine Freundschaft mit einer guten Zukunftsperspektive entwickelt“, sagt Patrick Busch. Er sei sehr zufrieden und freue sich schon auf die Zukunft und das Mehr an Lebensqualität, das er seinen Kunden bringen werde.

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