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Abhyanga – die ayurvedische Massage richtig anwenden

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Abhyanga – Beliebt in Wellness & Kosmetik

Die ayurvedische Massage „Abhyanga“ ist eine beliebte Behandlung im Wellness- und Kosmetikbereich. In der westlichen Kultur ist sie auch als „große Einölung“ bekannt. Zum Ziel hat sie die äußere Reinigung, stärkt dabei das Immunsystem, verbessert die Durchblutung und den Stoffwechsel, verstärkt den Lymphfluss, wirkt verjüngend und unterstützt die Entspannung der Seele.

In diesem Beitrag möchten wir neben der Geschichte zum Ursprung dieser Massagetechnik auch das Konzept und den Ablauf dieser ayurvedischen Massage erläutern und welche Dinge es zu beachten gilt.

Ursprünge der Abhyanga – Die Gesundheitslehre des Ayurveda und Massagen

Ayurveda wird auch als “Mutter der Naturheilverfahren” bezeichnet und ist eine mehr als 6000 Jahre alte ganzheitliche Gesundheitslehre. In deren Philosophie werden Körper, Geist und die Seele des Menschen in gleichem Maße berücksichtigt. Im Sanskrit bedeutet das Wort „ayus“ Leben und „veda“ bedeutet Wissen, wonach Ayurveda somit das „Wissen vom Leben“ ist.

Die primären Ziele dieser Lehre sind Gesundheitsprävention, die Gesunderhaltung, die Regeneration des Organismus sowie die allgemeine Lebensführung. Zu den präventiven Gesundheitsmaßnahmen gehören unter anderem die äußeren Reinigungsmaßnahmen, also die Ölmassagen, wozu auch die Abhyanga gehört, über welche es in diesem Beitrag gehen soll.

Grundsätzlich existieren viele verschiedene ayurvedische Massagen. Sie alle richten sich nach dem aktuellen Zustand der drei Doshas, die als die drei Konstitutionen oder Gemütsarten bezeichnet werden. Sie heißen Vata, Pitta und Kapha. Nach der Lehre des Ayurveda befinden sich diese drei Konstitutionen bei einem gesunden Menschen im Gleichgewicht. Jeder Mensch hat dabei sein individuelles Verhältnis von Vata, Pitta und Kapha.

Durch die Lebensweise und Umwelteinflüsse kann es jedoch zu Abweichungen kommen, nach der sich jede Form der Behandlung individuell richten sollte – auch die sogenannte Abhyanga-Massage. Sie soll die Körperenergien nach ayurvedischer Lehre harmonisieren.

Abhyanga – Die ayurvedische Ganzkörpermassage

Die Abhayanga ist in der ayurvedischen Gesundheitslehre eine Ganzkörpermassage.  Im asiatischen Raum wird unter einer Ganzkörpermassage eine Körpermassage ohne Einbeziehung von Gesicht, Kopf, Hals und Dekolleté verstanden. Abhyanga gehört dabei im Ayurveda zu den effektivsten, aber auch wohltuendsten Behandlungsformen. Traditionell wird sie synchron von zwei Masseuren durchgeführt, kann aber auch von einem einzelnen Masseur zweihändig angewandt werden. Der Abhyanga sind noch mehrere Unterarten oder auch Teilmassagen untergeordnet, welche sich auf die von der Ganzkörpermassage ausgeschlossenen Körperpartien, wie zum Beispiel bei der „Mukabhyanga“ auf das Gesicht, konzentrieren. Je nach Konstitution wendet der Masseur bei der Abhyanga verschiedene Methoden und Techniken an. Beispielsweise gibt es “Samvahana“, eine sanfte Massage, bei der von innen nach außen gestrichen wird. Bei dieser Methode wird die “Anuloma-Technik” verwendet. Diese wirkt entspannend und reduziert Vata und Pitta.

Ein anderes Beispiel ist Mardana – eine kräftige Druckmassage. Die Streichung kann sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen erfolgen. Die “Pratiloma-Technik” hingegen anregend und reduziert Kapha. Weiterhin wird passend zur Konstitution die Verwendung verschiedener warmer, pflanzlicher Öle in die Behandlung einbezogen, wobei die Ölungen auch als „Snehana“ bezeichnet werden.

Generell sollte bei jeder Behandlung darauf geachtet werden, die Massageliege in einer Nord-Süd-Achse aufzustellen. Der Kopf des Patienten oder der Patientin sollte dabei Richtung Süden ausgerichtet werden. Ebenfalls wichtig ist die Standposition des Masseurs oder der Masseurin. Eine Masseurin beginnt die Massage auf der rechten Körperseite des Kunden, ein Masseur auf der linken Körperseite.

Ein wirksamer Ablauf der Abhyanga Ganzkörpermassage benötigt eine solide Ausbildung

Essenziell für die optimale Wirkung der Abhyanga Ganzkörpermassage ist die richtige Anwendung an. Es ist nicht damit getan nach „ayurvedische Massage Ablauf“ zu googeln und das nächstbeste Ergebnis zu klicken.

Denn „die eine“ ayurvedische Massage gibt es in dem Sinne nicht. Die Grundsätze und das Fundament dieser Massagetechnik zu erlernen ist essenziell für eine erfolgreiche Umsetzung. Zum Vergleich: In den Ursprungsländern Indien, Nepal und Sri Lanka sind die westliche Medizin, die Homöopathie und der Ayurveda als Heilsysteme gleichberechtigt. Etwa dreiviertel der Bevölkerung suchen dort im Krankheitsfall einen Ayurveda-Arzt auf, der seinen Beruf erst nach einem ca. sechsjährigen Studium an einer entsprechend Universität ausüben darf.

Die tatsächliche Wirksamkeit der überlieferten Verfahren wird zusätzlich durch wissenschaftlich kontrollierte Studien (Literatur und Studien) überprüft, die experimentellen Ergebnisse durch eine weltweite Ärztevereinigung verfügbar gemacht, um ein rasches und solides Wachstum dieses Gesundheitssystems zu gewährleisten. Wie Sie sehen, stecken hinter Ayurveda und der dazugehörigen Abhyanga viel mehr, als Sie vielleicht vermuten.

Der Ablauf der Abhyanga Massage

Ayurvedische Massage: Ablauf

Für eine optimale Wirksamkeit sollte der Massage ein Beratungsgespräch mit Dosha-Test vorausgehen, sodass der Masseur auf die entsprechenden Kundenbedürfnisse eingehen kann. Die Behandlungsdauer der Abhyanga liegt pauschal bei ungefähr 45 bis 60 Minuten.

Der Ablauf einer Ganzkörpermassage lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Rückenlage: Öffnung der Chakren und Gelenke
  2. Eventuell Mukabhyanga und Shiroabhyanga
  3. Bauchlage: Öl auf beide Körperseiten auftragen, Massage des Beins, des Fußes, des Rücken, des Arms, zuerst auf der einen und dann auf der anderen Seite
  4. Körperbindung
  5. Rückenlage: Öl auf beide Körperseiten auftragen, Massage des Beins, des Oberkörpers, des Arms, der Hand, zuerst auf der einen und dann auf der anderen Seite, ohne Bauchmassage
  6. Körperbindung
  7. Schließen der Chakren und Gelenke (in der Rückenlage)
  8. Ausruhen lassen
  9. Eventuell Nachbehandlung

Für die Nachbehandlung sind je nach Konstitution verschiedene Anwendungen geeignet. Dazu zählt “Svedana” – eine mit Kräuterdämpfen unterstützt Schwitztherapie. Ein anderes Beispiel ist “Jambira Pinda Sveda“. Dabei werden Kräuter aufgewärmt und in ein Leinentuch gewickelt, mit welchem dann massiert wird. Eine weitere Möglichkeit ist die “Udvartana” – die Einreibung mit heißem Kräuterpulver.

Die Ausbildung als Erfolgsfaktor

Indische Kopfmassage

Der wesentliche Faktor zur erfolgreichen Anwendung der Abhyanga, ist die Basis einer soliden und fundierten Ausbildung. Bevor es zum praktischen Teil gehen kann, werden darin die Grundlagen der ayurvedischen medizinischen Lehre vermittelt. Dazu gehört auch, wie das Öl auf den Körper aufgetragen wird und wie sich die Massage an individuelle Bedürfnisse des Kunden anpassen lässt. Wie in jeder guten Massageausbildung sehen die Lehrinhalte zudem das Zeitmanagement und die korrekte Körperhaltung des Masseurs oder der Masseurin vor.

Abschließend ist zu sagen, dass die optimale Anwendung der Abhyanga durch einen Masseur oder eine Masseurin erst bei Beherrschung der kompletten theoretischen und praktischen Kenntnisse gewährleistet ist.

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