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Worauf soll man bei dem Kauf einer Massageliege achten?

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Kund*innen und Patient*innen sollen sich bei der Behandlung rundum wohlfühlen können. Dazu gehört nicht nur die Atmosphäre des Praxisraums, sondern selbstverständlich auch das genutzte Equipment – allem voran die passende Massageliege zur korrekten Kundenlagerung.

Aber worauf soll man bei dem Kauf einer Massageliege achten? Ist die teure Liege immer besser oder reicht auch die günstige Variante? Das schauen wir uns in diesem Beitrag an.

Verschiedene Modelle von günstig bis teuer

So wie fast jedes Produkt, gibt es auch Massageliegen in jeder Preiskategorie. Von zweistelligen günstig-Varianten bis zu vierstelligen Luxus-Liegen ist alles dabei. Nicht nur der Geldbeutel bestimmt, welche Massageliege am Ende die Richtige ist. Am wichtigsten ist es sich vor dem Kauf die Fragen zu stellen, für welchen Zweck die Massageliege vorrangig angeschafft wird.  Das beinhaltet auch die Regelmäßigkeit und Häufigkeit der Nutzung, welche Massageformen darauf primär ausgeführt werden sollen und welchen Kundenstamm ihr in eurer Tätigkeit bedienen werdet.

Um das herausfinden zu können, ist es wichtig zu wissen, inwiefern sich die einzelnen Modelle voneinander unterscheiden. Denn neben den preislichen und qualitativen Unterschieden gibt es auch verschiedene Auflageformen, Höheneinstellungen und einige weitere Dinge, die es zu beachten gilt.

Um auf Nummer sicher zu gehen und einen Fehlkauf zu vermeiden, kann es sich lohnen sich direkt von einem Anbieter oder Fachhändler  beraten zu lassen oder wenn möglich die Massageliegen vor dem Kauf sogar vor Ort mit eigenen Augen zu sehen. Das trifft besonders zu, wenn man eine eigene Praxis unterhält und regelmäßig Behandlungen durchführt.

Wie du vielleicht bei eigener Recherche schon gemerkt hast, gibt es ein großes Angebot an Onlineshops. Fachgeschäfte für den spontanen vor-Ort-Besuch sind jedoch seltener zu finden. Um dennoch die Möglichkeit zu erhalten sich das Angebot live und in Farbe anzusehen, bieten einige Händler die Option an sich deren Modelle in sogenannten Showrooms oder Lagerverkäufen anzuschauen. Häufig wird dazu vorab telefonisch ein Beratungstermin vereinbart, der letztendlich beim Händler vor Ort stattfindet.

Wer sich jedoch lange Anfahrten sparen möchte, kann sich durchaus auch rein telefonisch bezüglich des richtigen Modells beraten lassen. Viele Onlineshops bieten dazu einen entsprechenden Service oder die Kundenberatung an.

Der Besuch entsprechender Branchenveranstaltungen oder Fachmessen kann sich diesbezüglich ebenfalls lohnen. Denn einige Anbieter und Hersteller stellen auf solchen Veranstaltungen ihre beliebtesten und neusten Modelle zum Anschauen und Testen aus. Zudem hat man dort die Möglichkeit direkt mit dem Fachpersonal in den Dialog zu treten und sich beraten zu lassen. Der Besuch solcher Veranstaltungen ist ohnehin spannend, da man dort Inspiration sammeln, Netzwerken und die neusten Trends der Branche entdecken kann.

Aber zurück zu unserem Thema: Sich vor dem Kauf Gedanken zu machen lohnt sich. Denn dabei gibt es einige Variablen und Aspekte, die dir später bei der Kaufentscheidung weiterhelfen.

Der Verwendungszweck – Stationär oder mobil? Einsteiger oder Profi?

Ein wichtiger Punkt ist die Frage des Verwendungszwecks. Dazu gehört auch, ob die Massageliege stationär oder mobil im Einsatz sein wird. Bedienst du Kund*innen und Patient*innen in einem festen Praxisraum? Dann darf es auch eine stationäre und etwas schwerere Massageliege sein. Manche Anbieter vertreiben sogar elektrische Massageliegen, welche du in Höhe, Liegeposition und mit weiteren Funktionen per Knopfdruck ganz wie gewünscht einstellen kannst. Das lohnt sich besonders, wenn die Massageliege fest in einem Studio oder einer Praxis steht.

Oder konzentrierst du dich auf mobile Massagen, bedienst Kund*innen an wechselnden Orten und bietest beispielsweise Heimbesuche an? Dann sollte deine Massageliege möglichst leicht zu transportieren, womöglich klappbar und unkompliziert im Aufbau sein.

Das Gewicht spielt also auch eine tragende Rolle und variiert je nach Einsatzbereich der Massageliege.

Wenn du dir als Anfänger*in deine erste Massageliege zu reinen Übungszwecken zulegst, weil du später eventuell selbstständig arbeiten oder dich in Massagejobs bewerben möchtest, dann reicht unter diesen Umständen auch eine günstigere Massageliege gegenüber den teuren Luxusmodellen. Spezialisierst du dich auf beispielsweise LomiLomi Massagen oder führst primär ayurvedische Behandlungen und Massagen durch, dann gibt es für diese Massageformen spezielle Liegen, welche über gesonderte Eigenschaften Verfügen. Diese Eigenschaften werden bei der Ausführung der Massagen und Behandlungen von großem Vorteil sein und sollten daher nicht unter den Tisch fallen. Das betrifft vor Allem die Form und Art der Polsterung. Wenn du jedoch ein breites Spektrum an Massagen anbieten möchtest, dann ist ein sogenanntes Allrounder-Modell ein guter Anlaufpunkt.

Bist du dann aber mitten im Beruf und vielleicht sogar selbstständig, solltest du für deine Kunden und Patienten mit einer qualitativ hochwertigeren Massageliege arbeiten, da hier ein anderer Anspruch gilt.

“Hinzu kommen dann natürlich noch weitere individuelle Ansprüche, die je nach Behandlungsgebiet variieren.”

Ist dein Massagestudio beispielsweise eher minimalistisch in hellen Tönen eingerichtet, dann bietet es sich an die Massageliege diesem Stil anzupassen, um das Bild abzurunden. Oder legst du Wert auf eine traditionellere, rustikalere Optik, so kann die Massageliege dies ebenfalls durch entsprechendes Design ergänzen. So können Design & Optik der Massageliege auch positiv die Identität deiner Marke bzw. Unternehmertätigkeit unterstützen.

Die richtigen Maße

Wichtig sind auch die Breite und Höhe der Liege. Breitere Liegen eignen sich logischerweise für größere Patienten, was sich für kleinere Kunden wiederum als Nachteil erweisen kann. Das hat den Grund, dass ihr in letzterem Fall mit zu viel Abstand zum Kunden steht und die Massage nicht ordnungsgemäß ausführen könnt. Wenn ihr wisst, dass ihr ein breit gefächertes Spektrum an Kund*innen bedient, dann empfiehlt es sich einen Mittelweg zu finden.

Achte bei der Höhe der Massageliege darauf, dass sich diese entsprechend deiner Körperhöhe einstellen lässt. Gerade wenn du etwas größer bist (ca. 1,80 m) solltest du darauf achten, dass sich die Liege in der Höhe entsprechend eurer Körpergröße entstellen lässt. Denn Achtung: Nicht alle Massageliegen verfügen über die Funktion der Höheneinstellung!

Diese ist allerdings wichtig. Denn sie sorgt dafür, dass du bei der Massage eine ideale und gesunde Körperhaltung einnehmen kannst.

Das Material

Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch aus welchem Material die Auflagefläche sowie das Gestell bestehen sollte. Das trifft ganz besonders auf das Kopfteil zu. Der untere Teil sollte aus Metall bestehen – auf keinen Fall aus Plastik. Warum? Wenn du bei der Massage beispielsweise auf dem oberen Rücken arbeitest, so lastet auf dem Kopfteil sehr viel Gewicht. Plastik hält diesem Gewicht unter Umständen nicht Stand, sodass der Kopfteil runterkippen oder bei zu viel Druck sogar abbrechen kann. Dann ist nicht nur die Massageliege dahin, sondern natürlich ergibt sich dadurch gegenüber dem Kunden oder der Kundin eine unangenehme Situation – und die Entspannung dahin.

Ein weiterer Faktor beim Kauf ist die ausreichende Polsterung der Massageliege. Es gibt viele verschiedene Stärken und Dicken der Polsterung einer Massageliege. Ideal sind 10 cm, da diese Stärke sich für Kund*innen angenehm anfühlt und nicht zu hart ist. Der Nachteil einer dickeren Polsterung ist allerdings, dass sich bei festeren Massagen schwieriger Druck aufbauen lässt, da die Polsterung gegen einen arbeitet und zu sehr nachgibt. Das ist wiederum ideal für Wellnessmassagen, da der Kunde dort sehr weich liegt.

Möchtest du sowohl feste Massagen als auch sanfte Wellnessmassagen ausüben, dann empfehlen wir dir eine mittlere Dicke des Schaumkerns von ca. 7 cm.

Belastbarkeit und Langlebigkeit des Materials sollten bei dem Kauf auf jeden Fall ein wichtiges Kriterium sein. Davon profitierst du, aber auch deine Kundschaft. Denn jede Neuanschaffung generiert neue Kosten, welche du letztlich wiederum bei der Kalkulierung deines Preisangebots einbeziehen musst.

Das Mantra ist also: Lieber in eine gute Liege investieren, als in zwei Schlechte.

Fazit

Welche Massageliege ist nun die Richtige? Wie du siehst, ist die Frage gar nicht so einfach zu beantworten und es kommt letztendlich auf unterschiedliche Faktoren an.

Die wichtigsten Kaufkriterien sind:

  • Funktionalität
  • Verwendungszweck
  • Stabilität
  • Material & Polsterung
  • Qualität & Langlebigkeit
  • Design & individuelle Anpassung

Pauschal lässt sich aber sagen: Die Hauptsache ist am Ende, dass die Massageliege deine Bedürfnisse ausreichend abdeckt, du lange etwas davon hast und deine Kund*innen sich darauf entspannen können.

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